Vorbereitung

Ein Kimono wird grundsätzlich nicht gewaschen – er wird nach dem Tragen an der frischen Luft ausgelüftet.

Wenn man dennoch den Kimono waschen möchte, wird er in Japan zu einer Spezialreinigung gegeben. Dort wird er aufgetrennt und mit Wasser per Hand gewaschen. Da der Stoff beim Waschen eingeht, wird er gestärkt, aufgespannt z. B. auf ein Brett und getrocknet. Die gereinigten Stoffbahnen werden danach wieder zu einem Kimono zusammengenäht. Nur für das Auftrennen und Waschen bezahlt man bereits zwischen 9.000 bis 16.000 Yen (ca.70 bis 125 Euro).

Für mein Upcycling wasche ich aber den Kimono-Stoff zuhause per Hand; zuerst trenne Ich den Kragenschutz oder Ärmel auf und messe vor dem Waschen die Breite und Länge des Stoffes. Wenn der Stoff beim Waschen sehr eingeht oder stark abfärbt, dann lieber zur Chemischen Reinigung geben.

Zum Waschen benutze ich handelsübliches Babyshampoo oder Wollwaschmittel und für die hartnäckigen Flecken Kernseife. Danach am besten im Freien an einem schattigen Ort aufhängen und anschließend feucht bügeln.

Beim Waschen riecht alte Kimono-Seide etwas streng. Die Ursache ist Campher. Campher kommt in verschiedenen Gewächsen natürlich vor und schützt den Seidenstoff vor der Feuchtigkeit und Ungeziefer.

  • Upcycled Kimono Silk
  • Handmade
  • Unique
  • Made in Berlin

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